Themenüberblick

Ihre Ölheizung hat Bestand, mit und ohne Klimaschutzpaket!

Die Bundesregierung hat beschlossen, auf Gas sowie alle fossilen Brenn- und Kraftstoffe eine CO2-Abgabe zum Jahreswechsel zu erheben. Daher wird in allen Bundesländern zum 01. Januar 2021 eine entsprechende CO2-Bepreisung eingeführt. Grundlage ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), das einen nationalen Zertifikate-Handel* für Brennstoffemissionen vorsieht.

Verglichen mit Kosten anderer Energien ist Heizöl in der langjährigen Betrachtung nach wie vor auf einem günstigen Niveau. Innerhalb der letzten vier Jahre zahlte ein Heizöl-Kunde bei einer Jahresbestellmenge von 3.000 Litern dafür durchschnittlich rund 1.850 Euro pro Jahr. Ein Erdgaskunde musste für die entsprechende Energiemenge ca. 2.050 Euro aufbringen. Noch höhere Kosten verursachte Fernwärme.

(Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/heizoel-guenstiger-als-erdgas.html)

brennstoff kosten grafik

Brennstoffkosten verschiedener Energieträger im Vergleich
(3000 Liter; 4 Jahre, 2016-2019)

Wie verändern sich die Kosten?

Der CO2-Preis fällt beim Kauf von Erdgas, Diesel und Benzin ebenso an wie bei der Heizöllieferung. Ab 2021 beträgt dieser 25 € pro Tonne CO2. Pro Liter Heizöl und Diesel ergibt sich ein CO2-Preis von etwa 8 Cent. Pro Kilowattstunde entspricht das etwa 0,75 Cent. Bis 2025 wird der CO2-Preis stufenweise auf 55 Euro angepasst. Nach dieser Einführungsphase sollen ab 2026 die CO2-Zertifikate per Auktion versteigert werden. Der Preis wird dann durch Angebot und Nachfrage bestimmt und kann bis zu 65 Euro pro Tonne CO2 kosten.

Was bedeutet der CO2-Preis für die Heizöl-Bestellung?

Durch Energiesparen und bewusstes Heizen, beispielsweise ein moderates Absenken der Raumtemperatur, kann die CO2-Abgabe bereits reduziert werden. Lesen Sie in unseren Tipps & Empfehlungen, wie Sie Heizöl sparen und die Leistung Ihrer Heizungsanlage verbessern können. Doch manche Emissionen sind unvermeidbar. Durch Beobachtung des Heizölpreises und den Füllstand der Tankanlage können vor allem Heizölkunden die niedrigen Marktpreise zur gezielten Bevorratung nutzen.

Eine weitere Maßnahme, den Heizölverbrauch zu senken, ist die Modernisierung der Öl-Brennwerttechnik. Gerade ältere Heizungen ohne effiziente Brennwerttechnik sollten modernisiert werden. Dabei lohnt es, das bestehende System beizubehalten. So können durch eine Heizungsmodernisierung mehr Kosten eingespart werden, als durch die zusätzliche CO2-Bepreisung anfallen.

Welches Ziel hat die CO2-Abgabe?

Die Einführung einer CO2-Bepreisung für Brennstoffe ist ein zentrales Instrument eines umfangreichen Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Erreichung der Klimaziele für 2030. Der Emissionshandel soll die in den Strompreis einkalkulierte Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage mitfinanzieren und so zum Ausbau erneuerbarer Energien beitragen. Die CO2-Abgabe wird nicht von den Verbrauchern selbst entrichtet, sondern von den Anbietern der Ware.

CO2-Bepreisung gleich klimaneutral?

Die Bundesregierung wird die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung vor allem für eine Entlastung der Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage und damit der Strompreise einsetzen. Außerdem wird die steuerliche Entfernungspauschale angehoben und eine Mobilitätsprämie gewährt sowie Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 gefördert. Für eine Klimaneutralität müssen Produkte, Prozesse oder unternehmensbezogene Emissionen allerdings global ausgeglichen sein. Dies erfordert Ausgleichsprojekte, die das CO2 an anderer Stelle wirklich einsparen oder aus der Atmosphäre aufnehmen. Die CO2-Abgabe hat somit auf die Klimaneutralität von Mineralölprodukten keine Auswirkung

Was ist der Zertifikate-Handel?

Neben dem bereits bestehenden europäischen Emissionshandel gibt es in Deutschland ab 2021 ein nationales Emissionshandelssystem. Dieses gilt für alle auf den Markt gebrachten und CO2-Emissionen verursachenden Brennstoffe. Aus diesem Grund sind ab 2021 auch Privathaushalte betroffen. Der nationale Emissionshandel startet nach der Bund-Länder-Einigung mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne im Jahr 2021. Nach der Einführungsphase ab 2026 wird der Zertifikate-Preis dann durch Versteigerungen ermittelt. D.h. die Zertifikate werden ähnlich wie an einer Börse gehandelt. Der Preis pro Tonne CO2 wird damit durch Angebot und Nachfrage am Markt bestimmt.

 


 

Die Ölheizung bleibt wichtiger Bestandteil im Energiemix Deutschland – was Betreiber wissen müssen

 

Ölheizung im Klimapaket. Rundel Singen

 

 

Das Wichtigste zuerst:

  • Angesichts der Anpassungen des Gebäudeenergiegesetztes besteht kein allgemeiner Handlungszwang für Ölheizungsbetreiber.
  • Sollte Ihre Heizung altersbedingt von der Austauschpflicht betroffen sein, lohnt sich die Umstellung des alten Ölkessels auf die moderne Öl-Brennwerttechnik.
  • Ölheizungen mit moderner Brennwerttechnik bilden eine verlässliche und effiziente Basis für die Wärmeversorgung und sind gut mit erneuerbaren Energien kombinierbar.
  • Auch wenn Sie für den Einbau einer neuen Ölheizung mit Brennwerttechnik keine finanziellen Zuschüsse mehr bekommen, lohnen sich Förderungen für den Einbau der erneuerbaren Komponente.
  • Damit Sie die Möglichkeiten der staatlichen Förderungen voll ausnutzen können, beantragen Sie die Förderungen bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. Wenn Sie an KfW-Zuschüssen interessiert sind, nutzen Sie das Zuschussportal der Förderbank. Ein KfW-Darlehen beantragen Sie hingegen bei Ihrer Hausbank. In beiden Fällen ist eine Bestätigung eines Energieberaters erforderlich.

Worum es geht:

Wir hören und lesen täglich über Verbotsgerüchte für Ölheizungen. Der Förderdschungel für Heizungsanlagen wird dabei auch immer undurchsichtiger und Initiativen wie Fridays for Future fordern nicht nur die Politik, sondern jeden Einzelnen von uns auf, aktiver zu sein und unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Haushalte verursachen mit rund 13 Prozent einen vergleichsweise kleinen Teil des energiebedingten CO2-Ausstoßes. Davon ist die Wärmeversorgung mit 84 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt jedoch der größte Punkt.

Eine energieeffiziente Heizung kann daher umweltschädliche Emissionen aber auch die persönlichen Energiekosten erheblich reduzieren. Die Bundesregierung passt deswegen im Rahmen des Klimaschutzprogramms das Gebäudeenergiegesetz an, das den zukünftigen Betrieb und die Modernisierungen von Heizungen regelt.

Was sich dadurch für Ihre Heizung, die geplante Modernisierung bzw. in Sachen Heizungsförderung ändert, fassen wir hier für Sie zusammen.

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Betrieb von Ölheizungen:

Die geplanten Neuregelungen sind kein Ölheizungs-Verbot. Sie können Ihre bestehende Ölheizung über das Jahr 2026 hinaus weiter betreiben. Ist Ihre Ölheizung älter als 30 Jahre, so ist allerdings ein Austausch erforderlich. Davon ausgenommen sind Brennwertheizungen und Niedertemperatur-Heizkessel.

Weitere Ausnahmen gelten für Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Haus seit dem 01.02.2002 selbst bewohnen. Sie müssen Ihre Ölheizung hier nur austauschen, wenn Ihr Haus mehr als zwei Wohnungen hat bzw. wenn Sie das Haus nach dem 01.02.2002 erworben oder geerbt haben. In diesen Fällen erhalten Sie eine Schonfrist von zwei Jahren nach dem Eigentumsübergang.

Eine weitere Ausnahme besteht, wenn der Austausch Ihrer Ölheizung unwirtschaftlich ist, bspw. weil das Haus in der Heizperiode nur sporadisch genutzt wird oder ein Abriss geplant ist.

Einbau von Ölheizungen:

Eine neue Ölheizung können Sie wie gewohnt bis Ende des Jahres 2025 einbauen. Neu ist, dass der Einbau einer Ölheizung ab 2026 an Bedingungen geknüpft wird. Konkret heißt das, dass ein neuer Einbau nur als Hybridlösung zulässig ist. Eine Hybridlösung kann bspw. die Kombination einer Ölheizung mit einer Anlage für erneuerbare Energien sein (wie Fotovoltaik-oder Solarthermieanlagen).

Der Einbau einer Ölheizung mit neuer Öl-Brennwerttechnik bietet großes Einsparpotenzial, ist gut für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel, da bis zu 30 Prozent des Brennstoffverbrauchs eingespart werden.

Einbau Ölheizungen. Rundel Singen


 

Förderangebote:

Auch wenn die Neuregelungen des Gebäudeenergiegesetzes die Ölheizung nicht untersagten, gibt es für den Einbau neuer Ölheizungen seit dem 01.01.2020 keine finanziellen Zuschüsse mehr. Gefördert wird aber der Einbau umweltfreundlicher Heizsysteme vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das heißt, Sie erhalten Förderangebote auf die erneuerbaren Energien, die Sie in Kombination mit Ihrer Ölheizung einsetzen können. Darüber hinaus gibt es weiterhin KfW-Fördermittel sowie einen Steuerbonus für die Optimierung Ihrer Heizung.
Auch wenn es also keine Zuschüsse mehr für den Einbau einer neuen Ölheizung gibt, so können Sie weiterhin Ihre Ölheizung mit erneuerbaren Energien kombinieren und für den Einbau der erneuerbaren Komponente Förderungen erhalten.

Förderprogramme im Überblick:

  • BAFA-Förderung Zuschüsse von bis zu 35 Prozent für den Anteil erneuerbarer Energien in einer Hybridheizung
  • KfW-Programm 430 Zuschuss von 20 Prozent für Ausgaben (bis zu 10.000 Euro pro Wohneinheit) zur Optimierung des Heizsystems
  • KfW-Programm 152 Kredit mit Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent für die Optimierung bestehender Heizungsanalagen (sofern sie älter als 2 Jahre sind)
  • KfW-Programm 167 Ergänzungskredit mit einem Zinssatz von 0,78 Prozent, kombinierbar mit BAFA-Zuschuss
  • Steuerbonus Über 3 Jahre können 20 Prozent der Kosten von der Steuer abgesetzt werden

Perspektive - Ölheizungen laufen mit synthetischen, flüssigen Brennstoffen:

Zukunftsweisend entwickelt sich der Trend zu hybriden Heizsystemen, die einen oder mehrere erneuerbare Energieträger mit effizienter Öl-Brennwerttechnik kombinieren.

Darüber hinaus gibt es perspektivisch die Möglichkeit, Ölheizungen durch den Einsatz synthetischer E-Fuels klimaneutral zu betreiben. Als E-Fuels werden erneuerbare, flüssige Brenn- und Kraftstoffe bezeichnet, die fossile Energieträger wie Erdöl ersetzen können.

Dies kann Stück für Stück geschehen, indem E-Fuels den fossilen Energieträgern beigemischt werden, bis sie diese komplett ersetzen. Bereits geringe beigemischte Mengen vermindern die THG-Emissionen bei der Nutzung von Ölheizungen.




Erzeugt werden E-Fuels in einem chemischen Prozess, der dafür bspw. Abfälle, Biomasse oder Industrieabgase nutzt. Während des Entstehungsprozesses wird genau die Menge an Kohlenstoff eingebracht, die bei der späteren Verbrennung wieder entsteht. Dieser Kreislauf ermöglicht es, dass E-Fuels klimaneutral sind.

Was heißt das für Sie? Wenn der politische Wille den Aufbau für Produktionskapazitäten für E-Fuels unterstützt, können Sie zukünftig Ihren Tank mit E-Fuels befüllen lassen, ohne dass teure Investitionen in eine neue Heizung notwendig werden – wie gewohnt über Ihren Energiehändler.


 

Klimaschutzprogramm der Bundesregierung – was nun?

 

Was bedeutet das Klimaschutzprogramm für Ölheizungen?

Das Bundeskabinett hat im Rahmen des Klimaschutzprogramms das Gebäudeenergiegesetz mit Vorschriften für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen verabschiedet. Dieser Gesetzentwurf durchläuft derzeit das Gesetzgebungsverfahren. Hier ist die Zustimmung des Bundestags notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?

Ja, bestehende Ölheizungen mit Niedertemperatur- und Brennwerttechnik können weiter betrieben werden - auch über das Jahr 2026 hinaus.

Was muss ich jetzt machen?

Es besteht kein Handlungsdruck. Haben Sie aktuell eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik geplant, können Sie diese weiterhin umsetzen.

Bekomme ich noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?

Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solarkollektoranlage, mit 30% der Invesitionskosten. Dabei sind die entsprechenden Förderbedingungen zu beachten. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

Ich will jetzt meine Ölheizung modernisieren: Was ist mit der Einbindung Erneuerbarer?

Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen Ihres Hauses weiter zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Dies ist auch vor dem Hintergrund der 2021 geplanten CO2-Bepreisung auf alle fossilen Energieträger sinnvoll. Sie können diese Einbindung aber auch unabhängig von der Heizungsmodernisierung, in einem zweiten Schritt, vornehmen. Dazu berät Sie der SHK-Fachbetrieb Ihres Vertrauens oder Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfeger.


 

Darf ich künftig noch eine neue Ölheizung einbauen?

Das Klimaschutzprogramm hält an Ölheizungen fest.

Ölheizung im Klimapaket. Rundel Singen

Ja, das dürfen Sie. Bis Ende 2025 können Sie Ihren alten Ölkessel ganz einfach gegen ein neues Öl-Brennwertgerät austauschen. Eine solche Modernisierung lohnt sich weiterhin, da ein effizientes Öl-Brennwertgerät den Heizölbedarf deutlich reduzieren kann.

Ab 2026 sollen Ölheizungen eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Das könnten zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein. Der Einbau einer Ölheizung allein soll auch erlaubt sein, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können.

Hat jemand bereits seine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so soll er jederzeit einen Kesseltausch durchführen können, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Hinweis für Baden-Württemberg: Der Einbau einer Öl-Brennwertheizung ist in jedem Fall bis Ende 2025 als auch nach jetzigem Stand darüber hinaus natürlich möglich.

Da in Baden-Württemberg bereits heute die Vorgaben des Erneuerbaren Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten sind, müssen zur Erfüllung schon jetzt bei einer Modernisierung mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden, z.B. durch ein 10-prozentiges Bio-Heizöl und einem (unverbindlichen) Sanierungsfahrplan.

Ab 2026 dürfte voraussichtlich eine Hybrid-Lösung auch für die Ölheizung in Baden-Württemberg weiter möglich sein. Das bedeutet zum Beispiel: Öl-Brennwerttechnik + Solarthermie oder Photovoltaik. Die Einzelheiten hierzu stehen aber noch nicht fest.

DOWNLOADS

Klimaschutzprogramm der Bundesregierung - was nun?


 

Fragen und Antworten zur Zukunft von Heizöl in der Praxis

 

Wie lange reicht das Öl noch?

Diese Frage wird uns häufig gestellt. Die Antwort ist ebenso einfach wie verblüffend: Ewig! Doch halt, haben wir da nicht ein Problem übersehen? Warum heißt es denn “Weg vom Öl” und warum die Diskussion um Alternativen?

Die Frage muss anders formuliert werden, damit die Kernfrage ums Öl sichtbar wird. Sie muss heißen: Wie lange reicht das billige Öl, das unseren hohen Lebensstandard sicher stellt und für wie viele Menschen wird es reichen?

Die Antwort von offizieller Seite verwirrt abermals: Vor 40 Jahren hieß es, dass das Öl in 40 Jahren alle ist. Heute haben wir immer noch Reserven für erneut geschätzte 40 Jahre.

Was ist denn nun richtig?

Klar ist: Öl tritt nicht frei an der Erdoberfläche auf, sondern muss im Untergrund erst gesucht und dann gefördert werden. An manchen Stellen der Erde ist das Öl leicht zu erschließen, an anderen Stellen nur mit großer Mühe, wie in ozeanischen Bereichen.

Hinzu kommen die sogenannten “Teersande”, die erst durch aufwendige Prozesse zu Erdöl verarbeitet werden können, ebenso wie die sogenannten “Ölschiefer”, die gar kein Öl enthalten, sondern lediglich eine Vorstufe.

Wir wollen, dass unsere Ölreserven länger halten

Wenn wir nun alle diese Vorkommen in die Reserven-Kalkulation einbeziehen, ist die Prognose “40 Jahre” sogar pessimistisch. Doch jeder weiß: Wir brauchen billiges Öl, um Auto fahren, in den Urlaub fliegen, unsere Häuser heizen, und Industrieprozesse kostengünstig ablaufen lassen zu können.

Deshalb sollten wir mit den vorhandenen Ölreserven umsichtig umgehen. Denn das Zeitalter der regenerativen Energien ist zwar angebrochen. Wann wir aber endgültig unabhängig von fossilen Energieträgern sein werden, kann derzeit niemand sagen.

Punkten Sie mit Heizöl

rundel-payback-stickerBei uns erhalten Sie mit jeder Heizölbestellung Payback Punkte.
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Deshalb helfen wir unseren Kunden, Energie zu sparen.

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Lars

Ölheizung und Klimaschutz - passt das zusammen?

Hey zusammen, ich bin Lars und seit Kurzem in ein neues Haus gezogen – mit Ölheizung im Keller!
Das hat mir ein bisschen Sorge bereitet, da ich mein Haus nachhaltig mit moderner Technik beheizen möchte.

Daher kam die Möglichkeit, an einer Testreihe mit klimaschonenden Heizöl teilzunehmenm, gerade richtig.
Warum die Ölheizung mit "grünem" Heizöl eine tolle Perspektive bietet, erfahrt ihr im Film.


 

Fragen und Antworten zur Zukunft von Heizöl in der Praxis

 

Wie lange reicht das Öl noch?

Diese Frage wird uns häufig gestellt. Die Antwort ist ebenso einfach wie verblüffend: Ewig! Doch halt, haben wir da nicht ein Problem übersehen? Warum heißt es denn “Weg vom Öl” und warum die Diskussion um Alternativen?

Die Frage muss anders formuliert werden, damit die Kernfrage ums Öl sichtbar wird. Sie muss heißen: Wie lange reicht das billige Öl, das unseren hohen Lebensstandard sicher stellt und für wie viele Menschen wird es reichen?

Die Antwort von offizieller Seite verwirrt abermals: Vor 40 Jahren hieß es, dass das Öl in 40 Jahren alle ist. Heute haben wir immer noch Reserven für erneut geschätzte 40 Jahre.

Was ist denn nun richtig?

Klar ist: Öl tritt nicht frei an der Erdoberfläche auf, sondern muss im Untergrund erst gesucht und dann gefördert werden. An manchen Stellen der Erde ist das Öl leicht zu erschließen, an anderen Stellen nur mit großer Mühe, wie in ozeanischen Bereichen.

Hinzu kommen die sogenannten “Teersande”, die erst durch aufwendige Prozesse zu Erdöl verarbeitet werden können, ebenso wie die sogenannten “Ölschiefer”, die gar kein Öl enthalten, sondern lediglich eine Vorstufe.

Wir wollen, dass unsere Ölreserven länger halten

Wenn wir nun alle diese Vorkommen in die Reserven-Kalkulation einbeziehen, ist die Prognose “40 Jahre” sogar pessimistisch. Doch jeder weiß: Wir brauchen billiges Öl, um Auto fahren, in den Urlaub fliegen, unsere Häuser heizen, und Industrieprozesse kostengünstig ablaufen lassen zu können.

Deshalb sollten wir mit den vorhandenen Ölreserven umsichtig umgehen. Denn das Zeitalter der regenerativen Energien ist zwar angebrochen. Wann wir aber endgültig unabhängig von fossilen Energieträgern sein werden, kann derzeit niemand sagen.

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