Energie-News

Aktuelle Heizölpreise: Gestiegene US-Öllagerbestände lassen Öl- und Heizölpreise fallen (12.06.2019)

Brentölpreis fällt unter die Marke von 61 USD/Barrel - Euro stabil über der Marke von 1,13 - Heizölpreise fallend

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Dienstagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag um 0,8 % stärker - konkret schloss der Heizölpreis bei 67,78 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Heizölpreismarke von 67 Euro/100 L weiter ausbauen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 2,2 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!

 

Bereich Schlusskurs
10.06.2019
Schlusskurs
11.06.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
12.06.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
67,24 67,78

+ 0,8 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
62,29 62,29 +- 0,0 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1313 1,1327 + 0,1 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren von gestern und dem heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat August 2019 beendete den Dienstag unverändert bei 62,29 USD/Barrel und blieb damit weiter über der Ölpreismarke von 62 USD/Barrel. Die neuesten US-Bestandzahlen des API zu den US-Ölbeständen in der letzten Woche haben den Ölpreis gestern kaum beeinflusst. Gleichzeitig veröffentlichte gestern die IEA ihren aktuellen Monatsbericht. Dabei geht die IEA davon aus, dass es weiter ein relativ knappes Ölangebot in diesem Jahr geben wird, da die OPEC+ wahrscheinlich ihrer Förderkürzung bis Ende 2019 fortsetzen wird. Erst ab 2020 könnte sich ein leichtes Ölüberangebot einstellen.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 15,8 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch fällt der Brentölpreis um starke 2,2 % - aktuell steht er bei 60,91 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 61 USD/Barrel nicht halten. Ein Grund für den Ölpreisrückgang am heutigen Tag ist darin zu sehen, dass der am gestrigen späten Nachmittag vom API vermeldete Anstieg der US-Öllagerbestandsdaten (um 4,9 Mio. Barrel) erst heute seine Wirkung voll entfaltet und die Ölpreise unter Druck setzt. Heute Nachmittag veröffentlicht das amerikanische Energieministerium seine offiziellen Öllagerbestandsdaten, es wird sich zeigen, ob der Trend bestätigt werden kann.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Tagesausklang am Dienstag bei einem ruhigen Handel mit einem leichten Plus von 0,1 % bei 1,1327. Die wiederholte Kritik des amerikanischen Präsidenten an der Zinspolitik der Fed zeigte keine größere Wirkung an den Finanzmärkten.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 1,2 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch steigt der Euro leicht um 0,1 % - aktuell steht er bei 1,1335. Die Finanzmärkte spekulieren weiter auf eine mögliche Zinssenkung in den USA, was den US-Dollar unter Druck hält und gleichzeitig den Euro stärkt.

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